Was sich zeigt, wenn Raum entsteht.

In Einblicke sammle ich Fragmente meiner intuitiven Arbeit: Bilder, Texte und Gedanken aus dem kreativen Prozess. Sie entstehen aus dem lauschen nach innen und dürfen berühren, ohne erklären zu müssen. Dieser Raum lädt dazu ein, Kreativität als bewusste Wahrnehmung zu erleben..

Intuitiv malen
Wenn Gedanken leiser werden.
In dem Moment, in dem ich anfange zu malen, verändert sich etwas.
Der Fokus verlagert sich vom Denken hin zum Tun. Die Hand bewegt sich, Farben werden gewählt, Linien entstehen-nicht nach einem Konzept, sondern aus dem Moment heraus. das bewusste denken fällt schwerer, verliert an Bedeutung oder tritt ganz in den Hintergrund.
Gedanken lösen sich nicht aktiv auf-sie werden einfach leiser. Sie müssen nicht bekämpft oder kontrolliert werden, sondern verlieren ihre Anziehungskraft, weil die Aufmerksamkeit woanders liegt. Im Körper, im Sehen, im Spüren.
In diesem Zustand entsteht ein Raum, in dem Präsenz möglich wird. Ein Raum ohne Ziel, ohne richtig oder falsch. hier darf das Bild entstehen, ohne etwas erklären zu müssen.
Intuitive Malerei wird so zu einer Form des Innehaltens- nicht als Technik, sondern als Erfahrungsschatz.
Fühlst du dich angesprochen?
Vielleicht spürst du den Wunsch, einfach einmal loszulassen-ohne Ziel, ohne Bewertung?
Vielleicht suchst du einen Raum, in dem du dich selbst wieder spüren kannst.
Oder du hast das Gefühl, dass etwas in dir gesehen und ausgedrückt werden möcht.
dann bist du hier genau richtig.
Du brauchst keine Vorkenntnisse, kein „Talent“ und keine Technik.
Nur die Bereitschaft, dich einzulassen auf das, was in dir lebendig ist.
Wenn dich das ruft, melde dich gerne.
Intuitiv-Art
Aus der Bewegung entsteht ein Bild
Dieses Werk ist im Rahmen einer Selbsthilfegruppe SHG entstanden, in der ich intuitives malen begleite.
Einfach aus dem jetzigen Zustand heraus.
„Angefangen hat es mit Ölkreide“.
In freien Bewegungen entstehen erste Linien und Formen- einfach aus dem jetzigen Moment heraus.
Diese bilden die Grundlage für das, was sich im weiteren prozeß zeigen möchte.
Auf Tapete wirken die Farben besonders kraftvoll, Schichten bleiben sichtbar und geben dem Bild Tiefe.
So entwickelt sich Schritt für Schritt ein Ausdruck aus dem inneren heraus.
Aus dem inneren zu malen hat etwas Wunderschönes, Erfrischendes und Klärendes.





„Aus dem inneren heraus zu malen hat etwas Wunderschönes, Erfrischendes und klärendes.“
Es entsteht ein Ausdruck, der über das denken hinausgeht-lebendig, ehrlich und kraftvoll.
Beim Betrachten öffnet sich oft eine tiefe Klarheit, ein stilles Verstehen und eine neue Einsicht.



Entstehung des Bildes mit Acrylbinder und Alkohol
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1. Papier vorbereiten
Das Papier oder Skizzenbuchblatt mit Acrylbinder grundieren.
Kurz trocknen lassen, damit die Oberfläche leicht versiegelt ist.
2. Farben auftragen
Acrylfarben direkt auf das Papier malen.
Mit etwas Acrylbinder mischen, damit die Farben fließender werden und länger offen bleiben.
3. Alkohol auftropfen
In die noch feuchte Farbe vorsichtig Alkohol tropfen.
Der Alkohol verdrängt die Farbe und es entstehen von selbst organische Zellen, Kreise und Strukturen.
4. Trocknen lassen und Details ergänzen
Alles gut trocknen lassen.
Anschließend mit Pinsel dunkle Linien, Kreise oder weitere Farbakzente hinzufügen, um das Bild zu strukturieren und zu vollenden.


Die kleine Leinwand, die Farben orange, Schwarz und Weiß-
mehr war nicht nötig.
Zunächst ging es darum, was entstehen möchte.
Die Farbe Orange, trug ich ganz leicht mit einem mittelbreiten Pinsel, achtsam und sehr langsam über die Leinwand auf. Dann die Farbe trocknen lassen und während dessen das Bild anschauen. Danach nahm ich die Farbe schwarz setzte Punkte, nahm einen weiteren mittel dünnen Pinsel und strich das Schwarz ganz leicht auseinander.
Dann durfte das Weiß wirken. Heller werden Raum schaffen.
Diese Bild nehme ich bewusst auch als Entspannungsbild für Bildschirme. Die Farben wirken ruhig und klar und entfalten eine sanfte Tiefe.
Während der Bildschirmarbeit entsteht dadurch ein anderer Moment-ein kurzes Innehalten für die Augen. Nicht ablenkend, sondern ausgleichend.
Dieses Bild entstand auf einem Mischpaletten/block während einer intuitiven Arbeitssitzung.
Der Mischpaletten-block war ursprünglich nur als Untergrund gedacht, um Farben für ein anderes intuitives Bild zu mischen.
Nach der Sitzung blieb er liegen und aus Farbspuren entwickelte sich nach und nach ein Gesicht, das ohne Planung weiter ausgebaut wurde.





Unter den Schichten
Diese Bild war ursprünglich ein anderes. Im Prozess zeigte sich zunächst die Form eines Adlers. Mit weiterem Arbeiten, abtragen und Überlagern veränderte sich die Perspektive.
Aus der Tiefe heraus eröffnete sich der Blick-wie aus einer Höhle-auf ein Dorf in der Ferne.
Das vorherige Motiv trat zurück, und das darunterliegende Bild wurde sichtbar. Je länger man vor dem Bild sitzt, desto mehr kehrt Ruhe ein.
Der Blick darf wandern, und das Bild antwortet leise.






Leinwanduntergrund mit Gesso..
Dieses Werk entstand aus einem Malprozess.
Farben, Formen und Strukturen haben sich Schicht für Schicht entwickelt, ohne festen Plan – geführt von Gefühl, Bewegung und inneren Bildern.
Fragmente, Überlagerungen und freie Linien erzeugen eine Landschaft zwischen Erinnerung und Gegenwart.
Das Bild lädt dazu ein, nicht sofort zu verstehen, sondern zu schauen, zu fühlen und eigene Assoziationen entstehen zu lassen.
Jede Fläche trägt Spuren des Entstehungsprozesses – ein Dialog zwischen Zufall, Intuition und bewusster Gestaltung.
Als Untergrund kam zuerst Gesso auf die Leinwand. Darauf legte ich dünne Papierabrisse aus Chatpapier – man kann dafür auch Toilettenpapier nehmen. Wichtig ist, dass die Schicht eher fein bleibt, damit sich später nichts wieder löst.
Nach dem Trocknen kam noch einmal Gesso darüber, damit alles miteinander verbunden ist und eine schöne Struktur entsteht.
Dann kamen die Farben dazu, ganz frei und intuitiv. Zum Schluss entstanden mit Schablonen und einer dickeren weißen Farbschicht die Formen und Muster, die sich über das Bild legen.



Kurzer Einblick
Für mich wirkt das Bild ruhig und gleichzeitig lebendig. Durch die vielen Schichten entsteht Tiefe, fast so, als würde man in verschiedene Ebenen hineinschauen.
Die hellen Formen aus den Schablonen erinnern mich ein wenig an Blüten oder Mandala-Strukturen. Sie bringen Licht in das Bild und verbinden sich mit den weicheren Farbflächen darunter.
Beim Anschauen entsteht für mich eine Mischung aus Bewegung und Stille. Manche Bereiche wirken eher sanft und ruhig, andere etwas kraftvoller. Genau dieses Zusammenspiel macht für mich den Reiz des Bildes aus.







Was lange im Verborgenen lag.
In diesem Bild zeigt sich etwas, das lange nicht gesehen werden konnte. Wie ein innerer Raum, der im Verborgenen geschlafen hat und nun langsam an die Oberfläche tritt.
Die Figuren wirken ruhig, fast schlafend. Sie sind nicht getrennt, sondern Teil eines gemeinsamen Feldes. Die Farben verbinden sie zu einer Einheit-als würden sie zusammengehören, auch wenn sie unterschiedliche Ausdrucksformen haben. Es gibt kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander.
Eine Figur hält eine Maske in der Hand. sie steht für das was einmal notwendig war, um sich zu schützen oder anzupassen-und nun nicht mehr getragen werden muss. die Maske ist nicht abgelegt aus Widerstand, sondern aus Reife.
Der weiße Vogel erscheint wie ein Zeichen von Klärung. Es steht für Reinheit, für etwas Unverfälschtes, das sichtbar werden durfte. Vielleicht ein Traum, vielleicht eine Erinnerung die/ das lange Verborgen war und jetzt frei werden kann. Ein alter Kreislauf hört auf.
“ Manches wächst im Skizzenbuch.“


Ein Skizzenbuch passt in jede Tasche. Es kann dich begleiten-in den Alltag, in de Urlaub, nach draußen. Ein paar Buntstifte, ein Bleistift im Etui, mehr brauch es nicht. .
Im Skizzenbuch darf alles entstehen: kleine Skizzen, Landschaften, Linien, Gedanken, Farben. Ohne Anspruch und ohne Ziel.



















Bleistiftzeichnungen aus dem Moment mit weichen Grafitstiften(HB-4B). Für ähnliche Zeichnungen: HB oder B ganz leicht vorzeichnen, 2B-Augen, Nase, Mund andeuten 3B-4B-Haare,Schatten, Gefühl. Wischer: einmal drüber, ohne Angst. Radierer: Licht zurückholen.
Ein Sketschblock/Aquarellblock A3-grösser-mehr freien Raum-mehr Freiheit.
Materielien: Aquarell-Wachs-Ölkreide wasserlöslich immer intuitiv ausgewählt.

„Blatt immer wieder mal drehen während des Entstehung Prozesses“.
Grundierung:“ Gesso+grau, Folie zusammengeknüllt leicht Weiß aufgetragen und aufgedrückt gehalten, somit entsteht eine richtig schöne Musterung und dadurch mehr Tiefe im Bild. Aquarellkreide oder wasserlösliche Ölkreide einfach ein herrliches Gefühl, diese dann mit dem Pinsel zu bearbeiten. Das wichtigste bei mir ist immer dran zu denken, das Bild zu drehen-Farbe wählen einen Bereich ausmalen und wieder drehen, bis man etwas sieht.
„Wenn etwas klar wird“…

Das Bild ist ohne Plan entstanden, Aquarell und Kreide auf Papier. Ein intuitiver Prozess.
Am Anfang hatte ich hier für einen anderes Projekt die ganze Seite mit Text voll geschrieben und alles kam heraus was in mir war. Dadurch entsteht eine schöne Tiefe und gibt dem Bild einen mystischen geheimnisvollen Touch. Mit Aquarellkreide male ich einfach drauflos, die Formen fließen in einem Stück über das Bild. Danach nehme ich ein Färbemittel und male Stück für Stück aus was gefällt, intuitiv natürlich. Nach einiger Zeit entstand der werte Herr hier: mit großen Augen, einer schief sitzenden Brille und einem Hut mit Blume. Erst im Tun wurde mir bewusst, das dort ein Fisch als Brosche sitzt.
So setze ich mich erstmal und lies das Bild auf mich wirken. Im Prozess des intuitiven Malens wird nicht entsteht nicht nur etwas, es wird auch etwas abgelegt. Gedanken klären sich und Schatten fallen von den Augen.
Die Bilder helfen sich selbst zu verstehen.






Pinsel-Jeder Pinsel hinterlässt eine eignen Spur- fein oder grob, kontrolliert oder frei.
Für diese intuitive minimalistischem Bild war Strukturpaste, Gesso und die unten aufgeführten Materialien als einzige Grundlage für dieses Bild.







